Glückwunsch - Der ehemalige HLV-Kampfrichterwart Rolf-Achim Doerr feierte seinen 80. Geburtstag
  13.07.2020 •     Kampfrichter , Verbandsnews


Es ist kaum zu glauben, aber wahr: der stellvertretende Leichtathletik-Kreisvorsitzende Rolf-Achim Dörr (SF Blau-Gelb Marburg) feierte vor kurzem seinen 80. Geburtstag. Wer ihn kennt weiß, welcher Glücksfall er für die Leichtathletik ist. Bis vor der Corona-Pademie konnte man ihn fast wöchentlich bei Leichtathletik Veranstaltungen in Hessen sehen, wo er mit eiligen Schritten unterwegs war und alle Fäden der Organisation in der Hand hatte. Seit fast vier Jahrzehnten engagiert er sich nicht nur im Kreis, sondern auch in Hessen für die  Leichtathletik. Corona hat einiges verändert, auch für Rolf-Achim Dörr. Da schon seit Monaten weder Wettkämpfe, noch Ausrichtergespräche und auch keine Kampfrichterlehrgänge stattfinden,  hat der 80-jährige jetzt Zeit sein Leben mit und für die Leichtathletik zu reflektieren. Seit 1986 ist er als engagierter Kamprichter tätig. Dabei machte er sich nicht nur im Kreis als Kreis-Kampfrichterwart und Vorsitzender um die Leichtathletik verdient, sondern wurde auch schnell vom Hessischen Leichtathletik-Verband für höhere Aufgaben verpflichtet. 1998 wählte man ihn zum HLV-Kamprichterwart und zum Sprecher der Kampfrichterwarte der süddeutschen Verbände. Nachdem er schon länger angekündigt hatte, nicht mehr an vorderster Front stehen zu wollen, hat er bereits 2017 seinen Hut als Kreisvorsitzender und im Herbst letzten Jahres den des HLV-Kampfrichterwart genommen und beide Ämter seiner Tochter Tanja übertragen. Doch das bedeutet nicht, dass er endgültig in Ruhestand getreten ist. „Ich werde meine Tochter mit meiner langen Erfahrung in den Ämtern weiterhin tatkräftig unterstützen.“ Auf die Frage was er jetzt mit seiner Leichtathletik-freien Zeit anfangen wolle, antwortet Rolf Dörr. „Die Leichtathleten stehen in den Startlöchern und auch der HLV hat seit Kurzem auf seiner Homepage ein neues Konzept hinterlegt. Dazu hat der HLV einen Rahmenterminplan 2020 –„Late Season“ mit dem Stand von Anfang Juli erstellt. Danach können Wettkämpfe, wie bereits in Bayern und Westfalen, in den Disziplinen der Gruppe Sprint/Hürden auf allen Bahnen durchgeführt werden. Und auch die ersten Wettkämpfe fanden bereits am letzten Wochenende unter anderem in Wetzlar, Wiesbaden, Borken und Twiste statt. In Dortmund und Regensburg geht es an diesem Wochenende mit großen Sportfesten weiter. In Wetzlar wird es am 18. Juli zu einem Stelldichein der Deutschen Sprint- und Speerwurfelite kommen. Beim Meeting „Fast Arms, Fast Legs“ werden sich zahlreiche Top-Athleten im Sprint und Speerwurf miteinander messen, wie das Sprintteam Wetzlar am Montag bekannt gegeben hat. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird das Meeting ohne Zuschauer stattfinden, allerdings haben die Veranstalter bereits einen Livestream angekündigt.